Bewerbungstipps

Ziel
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Wer einen Ausbildungsplatz sucht, wird schwerlich um den Bewerbungsprozess herumkommen. Besonders nach dem Schulabschluss stellt dieser nicht selten eine große Herausforderung dar. Vielleicht stellst auch Du Dir die Frage: Wie gelingt es Jugendlichen ohne Berufserfahrung am besten, das Interesse ihres künftigen Arbeitgebers zu wecken? Größtenteils kommt es darauf an, mit der Bewerbung einen möglichst guten Eindruck zu hinterlassen. Wichtig sind daher die Form und ein ansprechender Inhalt, aber auch der Zeitpunkt der Bewerbung spielt, besonders bei der Ausbildungssuche, eine große Rolle. 

Wann sollte man sich bewerben?

Frühzeitige Planung ist alles: Mit dem Vorbereiten und Versenden der Bewerbung sollte nicht bis zum Schulabschluss gewartet werden. Stattdessen ist es sinnvoll, mit den Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz bereits ein Jahr vor dem Schulabschluss zu beginnen, sobald das Versetzungszeugnis in die Abschlussklasse vorhanden ist. Einige Arbeitgeber, gerade im öffentlichen Dienst oder größere Unternehmen, haben sehr lange Bewerbungsfristen und den Personalern ist oft daran gelegen, ihre Ausbildungsplätze frühzeitig zu besetzen. Zwar gibt es auch viele Betriebe, die ihre Stellengesuche erst spät veröffentlichen und kurzfristig Ausbildungsplätze anbieten, darauf sollten sich Bewerber jedoch nicht verlassen. Am klügsten ist es daher, etwa ein Jahr vor dem Schulabschluss mit den Bewerbungen um die Ausbildung anzufangen und sich immer weiter zu bewerben. So besteht die größte Chance auf den Traum-Job. 

Die Bewerbungsmappe für die Ausbildung

Wie sollte die Bewerbung für die Ausbildung aussehen, damit sie die Personalverantwortlichen anspricht? Zunächst sollte eine Bewerbungsmappe zusammengestellt werden. Diese besteht aus drei Teilen: Dem Motivationsschreiben, dem Lebenslauf sowie dem Abschlusszeugnis und anderen Belegen, etwa Nachweise vorheriger Praktika oder Zusatzqualifikationen. Generell kommt es auch bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz auf das Aussehen, die Form und den Inhalt an – letzterer ist zwar entscheidend, allerdings sollte nicht die Wirkung des ersten Eindrucks außer Acht gelassen werden. Ein geknickter oder unterfrankierter Umschlag sendet nicht gerade eine positive Botschaft.

Ein besonders wichtiger Teil der Bewerbung ist das Anschreiben: Ein Großteil der Bewerbungen werden nach der ersten Durchsicht gleich wieder an die Bewerber zurückgeschickt, weil formale Fehler, fehlerhafte Rechtschreibung oder ein uninteressanter Inhalt direkte Ausschlusskriterien sind. Sinnvoll gestaltet kann das Anschreiben für einen guten ersten Eindruck sorgen und dient damit als Visitenkarte der gesamten Bewerbungsmappe. Wer hier gute Formulierungen verwendet und alle gängigen, formalen Standards berücksichtigt, hat die erste Hürde genommen und gute Chancen, weiter im Rennen zu bleiben. Dabei sollte das Anschreiben jedoch nicht länger als eine Seite sein, denn die Zeit des Personalentscheiders ist meist knapp. Unnötig aufgebauschte Anschreiben können zudem falsche Signale aussenden, z. B., dass sich der Bewerber besonders profilieren möchte. 

Neben dem Anschreiben ist der Lebenslauf ein wichtiges Dokument, das die signifikanten Informationen über dem Bewerber auflistet: die schulische Entwicklung, erste berufliche Erfahrungen aus Praktika und Nebenjobs sowie sonstige Interessen und Fähigkeiten. Der Lebenslauf soll beweisen, dass der Bewerber genau der richtige Kandidat für die ausgeschriebene Ausbildungsstelle ist, indem Werdegang und erworbene Fähigkeiten auf einen Blick gezeigt werden. Wichtig ist dabei, dass der Lebenslauf am Computer geschrieben und in tabellarischer Form präsentiert wird. Was die Strukturierung der Informationen angeht, bieten sich zwei Varianten a:. In der klassischen Form gibt der Bewerber die einzelnen Lebens-Stationen chronologisch geordnet an, während der Inhalt in der sogenannten amerikanischen Form in anti-chronologischer Reihenfolge dargestellt wird. Hier werden die neuesten und wichtigsten Fakten zuerst und etwas detaillierter präsentiert als weiter zurückliegende Karrierepunkte. Die letzte Form bietet sich vor allem dann an, wenn der Bewerber schon einige „Stationen“ durchlaufen hat, denn meist sind jene Erfahrungen, die erst vor Kurzem gemacht wurden, die wichtigeren. In welcher Grundschule Du warst, ist auch für die Personalverantwortlichen eher uninteressant.

Tipps zur Online-Bewerbung – das sollte beachtet werden


Die Online-Bewerbung ist heute fast schon Standard. Grundsätzlich sollten dabei die gleichen Dinge wie bei der postalischen Bewerbung beachtet werden. Allerdings gibt es Online noch einige Besonderheiten.

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